Berichte vom Schulleben

Schuljahr 2015/2016

28. Juni 2016: Vorlesewettbewerb an der Westwallschule

In den vergangenen Wochen bereiteten sich alle Kinder der 3. und 4. Klassen der Westwallschule auf den Vorlesewettbewerb vor. Zunächst durfte jedes Kind den anderen Kindern der Klasse das eigene Lieblingsbuch vorstellen und ein Kapitel daraus vorlesen. Damit der Text möglichst flüssig und betont vorgetragen werden konnte, übten alle fleißig. Nach festgelegten Kriterien ermittelten die Kinder zunächst den internen Klassensieger oder die Klassensiegerin. Dabei war es gar nicht so einfach, die Punkte nicht nach Sympathie oder Freundschaft zu vergeben, sondern auf das zu achten, was wirklich zählt: Betonung, Aussprache usw. In den 3. Klassen konnten Alina (3a) und Pauline (3b) durch eine besondere Leseleistung überzeugen. In den 4. Klassen stellten sich Lena (4a), Lysander (4b) und Cedric (4c) als besonders gute Leser heraus. Diese Kinder durften nun vor die Jury treten, bestehend aus Marie-Luise Lindenlaub, der ehemaligen Leiterin der Bücherei, Katharina Pagel, Lehrerin der Schule und Gudrun Gottmann, der ehemaligen Schulleiterin der Westwallschule. Neben einem geübten Text  wurde nun auch das Vorlesen eines fremden Textes bewertet. Die Drittklässler lasen von Mary Pope Osborne „Der Schatz der Piraten“ und die Viertklässler lasen „Wie man Brüder in Frösche verwandelt“ von Thomas Brezina. Die Leistungen lagen nah beieinander, dies machte es besonders spannend. Am Ende gewann Alina für die dritten Klassen und Cedric für die vierten Klassen. Stolz nahmen die Sieger Büchergutscheine und die Urkunde von der Schulleiterin Frau Best entgegen.

März 2016 - Känguru-Wettbewerb an der Westwallschule

Beim Känguru-Wettbewerb lösen Mathegenies im ganzen Land knifflige Matheaufgaben. Auch in der Westwallschule hat der Mathewettbewerb stattgefunden. 22 Schüler haben mitgemacht. Es gab Drei-, Vier- und Fünf-Punkte-Aufgaben. Es wurden einem Punkte abgezogen, wenn man Fehler gemacht hat. Wenn man keine Antwort gegeben hatte, dann gab es 0 Punkte. Die 24 Aufgaben musste man in 75 Minuten lösen. Es gab leichte aber auch sehr schwierige Aufgaben. Die tiefste zu erreichende Punktzahl ist 0, die höchste 120. Jeder bekam ein kleines Geschenk, weil man teilgenommen hat. Es hatte allen sehr viel Spaß gemacht.

(Von Mathis, Anja und Mia)

8. Februar 2016 - Rosenmontag an der Westwallschule

Am Rosenmontag war es wieder so weit: Lehrer und Schüler kamen verkleidet in die Schule und feierten 3 Stunden lang ausgelassen Karneval. Schon Tradition hat dabei die Polonaise durch das Schulgebäude und durch die Klassenräume. Dieses Mal neu war ein gemeinsamer Start in der großen Eingangshalle, bei dem das Lied "Faschings-Show" gesungen wurde und das "Singende Känguru" zum Mitspringen verführte. Hier ein paar Eindrücke:

 

30. November 2015 - Westwallschule auf musikalischer Zeitreise

musikalische-zeitreise_1.jpegDie „Junge Oper  Detmold“ war zu Gast in der Westwallschule und nahm die 200 Kinder mit auf eine ganz besondere Zeitreise. Die zwei Ensemble-Mitglieder entführten die Kinder an sechs Stationen durch musikalische Epochen von der Antike (Athen), des Mittelalters (Nürnberg), des Barock (Leipzig), der Wiener Klassik (Wien), der Romantik (Paris) und des Swing (New York) bis in die Gegenwart.
Dabei katapultierte die Zeitmaschine „Elvis“, die mit Musik als „Treibstoff“ zum Funktionieren gebracht wurde, die Kinder in die jeweilige Musikepoche.
Im Vorfeld hatten die Kinder mit ihren Musiklehrkräften ein Lied eingeübt, das nun in jeder Epoche mit den zeittypischen Instrumenten und dem zeittypischen Klangbild gesungen wurde.
musikalische-zeitreise_2.jpegSechs Viertklässler schlüpften in die Rolle des antiken Musikers Orpheus, des mittelalterlichen Minnesängers Walther von der Vogelweide, des weltberühmten Barockkomponisten Johann Sebastian Bach, des nicht weniger  weltberühmten Komponisten der Wiener Klassik, Wolfgang Amadeus Mozart, des Walzerkönigs Johann Strauß als Vertreter der Romantik sowie zuletzt in die Rolle von Glenn Miller, dem bekannten Vertreter des Swing.
Aber nicht nur Musik vom Band faszinierte die Kinder.
Die beiden Darsteller „Presto“ (Bariton) und „Allegra“ (Sopran) gaben auch einige Solostücke der jeweiligen Zeitepoche zum Besten.
musikalische-zeitreise_3.jpegDabei sang die Sopranistin das „Ave Maria“  aus der Barockzeit und der Bariton intonierte eine Arie aus dem „Barbier von Sevilla“ aus der Wiener Klassik, wobei zum größten Vergnügen der kleinen Zuhörer und Zuschauer ein Drittklässler eingeseift und „rasiert“ wurde.
Weitere Soli entstammten unter anderem dem Zigeunerbaron – dabei legten die beiden Darsteller mit einer Praktikantin und einem Lehrer der Schule einen flotten Walzer aufs Parkett -  sowie einer Komposition von Puccini.
Auf diese Weise vermittelte „Die musikalische Zeitreise“ ein für Auge und Ohr vergnügliches 90-minütiges Programm, das die Kinder einen Blick in die Musikgeschichte werfen ließ.
Nicht ohne Grund war diese interaktive Form der Darbietung bereits für den nordrhein-westfälischen Kulturpreis nominiert.

 

 

 

16. Oktober 2015 - Schulgottesdienst mit dem Thema „Einander annehmen“

herbstgodi-1.jpgNach einem Jahr Unterbrechung wegen des 100-jährigen Schuljubiläums im Oktober 2014 war in diesem Jahr am letzten Tag vor den Herbstferien die Schulgemeinde der Westwallschule wieder in der katholischen St. Josef-Kirche zu Gast.
Auch diesmal gestalteten die Schülerinnen und Schüler den Gottesdienst selbst.
Als Thema hatten sich die Religionslehrkräfte und Pfarrer Heßler im Sommer das Thema „Einander annehmen“ ausgesucht, bei dem es schwerpunktmäßig um die Situation von Menschen gehen sollte, die in der Fremde eine neue Heimat suchen.
Das Thema bekam angesichts der vielen neu in Korbach angekommenen Flüchtlinge eine besondere Aktualität.
Bei der Vorbereitung im Religionsunterricht wurde deutlich, dass auch Grundschüler schon sehr viel von diesem Thema mitbekommen.  
Im Gottesdienst, den Pfarrer Heßler mit seiner beliebten Handpuppe „Rudolf mit den roten Schuhen“ leitete, stand das Bilderbuch „Zu Hause kann überall sein“ von Irena Kobald im Mittelpunkt.
Zunächst jedoch zeigten Kinder der Klassen 2a und 2b, was sie angesichts der bevorstehenden Ferien in ihren Urlaubskoffer packen würden.
herbstgodi-2.jpgIm Unterschied dazu hatten die Kinder der Klasse 4a einen „Flüchtlingskoffer“  gepackt, der so ganz andere Dinge enthielt und von Flucht und Aufbruch aus der lebensgefährlich gewordenen Heimat erzählte.
Anschließend präsentierten die Kinder der Klasse 4c in Wort und Bild die Geschichte eines namenlosen Flüchtlingsmädchens, das sich in der neuen Heimat verloren fühlt, solange es die fremde Umgebung und besonders die fremde Sprache als bedrohlich erlebt.
Erst durch die Freundschaft mit einem einheimischen Kind, das ihm allmählich die Sprache beibringt, webt sich das Mädchen eine Decke aus neuen Wörtern, die ihm hilft, wie zuvor die vertraute Decke ihrer Muttersprache in der alten Heimat, das Gefühl der Entfremdung von sich selbst und des Fremdseins in der neuen Heimat zu verlieren.
Passend zu dieser Geschichte sangen alle Kinder die im Religionsunterricht eingeübten Lieder, die davon erzählten, wann Frieden anfängt und dass Freundschaft zart wie eine Seifenblase beginnen kann.
Nachdem die Kinder der Klasse 4b die Fürbitten vorgetragen hatten, sangen alle das beliebte „Kindermutmachlied“, bevor Pfarrer Heßler mit dem Vater-Unser und dem Segen den Gottesdienst beendete, zu dem auch zahlreiche Eltern, Geschwister und Großeltern gekommen waren.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Musiklehrer Stephan Koch mit zwei Klarinettenstücken.
Danach wand sich die lange Schlange der Klassen 1 bis 4 durch die Stadt zurück in die Schule zum Start in die Herbstferien.

8. September 2015 - Einschulungsfeier der neuen Erstklässler

Am Dienstag, den 8. September 2015, war es soweit: der von 65 Kindern, ihren Eltern und Verwandten mit Spannung erwartete Tag der Einschulung. Alle trafen sich nach einem sehr schönen Gottesdienst in der Kilianskirche zur Einschulungsfeier in der Turnhalle der Westwallschule. Dort wurden sie von den Kindern der Klassen 3a und 3b sowie der Chor-AG schwungvoll mit Liedern begrüßt: Beim Begrüßungslied der 3a (Karibu - Herzlich willkommen) durften die Erstklässler gleich mitsingen und -klatschen. Der Schulchor stellte sich mit dem Lied "Alles Banane" vor und die Drumkids der Klasse 3b brachten mit großen Gymnastikbällen und Schlagzeugsticks ein rhythmisch-musikalisches Spektakel zu fetziger Musik auf die Bühne. Zum Abschluss sang unsere Schulleiterin, Frau Best, noch mit den Erstklässlern den Klassiker "Wenn du fröhlich bist, dann klatsche in die Hand" und teilte schließlich 21 Kinder in die Klasse 1a zum Klassenlehrer Herrn Koch, 21 Kinder in die Klasse 1b zur Klassenlehrerin Frau Bender und 23 Kinder in die Klasse 1c zur Klassenlehrerin Frau Wille-Oppermann ein. Durch ein Spalier von Krepppapierbögen wurden die neuen Erstklässler zur ersten Schulstunde in ihre Klassen geleitet. Während dieser Stunde verpflegten die Eltern der jetzigen Zweitklässler - so wie es bereits Tradition ist - die neuen Eltern. Zum Abschluss der 1. Schulstunde überreichten die Eltern ihren Kindern die ersehnten Schultüten. Unten sieht man die drei neuen ersten Klassen: